Erstkommunion

Was ist Erstkommunion?

Bei der Erstkommunion darf man in der Kirche das erste Mal am Abendmahl teilnehmen, also das Heilige Brot essen. Das Wort Kommunion heißt eigentlich „Gemeinschaft". Wer also zur Kommunion| geht, ist Teil der Gemeinschaft mit Jesus. Man kann also sagen, dass alle, die zur Kommunion gehen, eine Freundschaft mit Jesus schließen.

Wer darf zur Erstkommunion gehen?

Die Kirche sagt, dass Kinder ab sieben Jahren zur Kommuniongehen dürfen. In unserer Kirchengemeinde gehen die Kinder meistens im dritten Schuljahr zur Erstkommunion, also wenn sie neun oder zehn Jahre alt sind. Vorher gibt es für alle Kommunionkinder Vorbereitungstreffen. Hier geht es nicht unbedingt darum, Gebete und Lieder auswendig zu lernen, sondern zu entdecken, wie spannend Gott, Jesus und der Glaube sind. Das ist deswegen wichtig, weil die Kirche sich wünscht, dass die Kinder nicht zur Erstkommunion gehen, weil es die Eltern wollen, sondern weil die Kinder Lust darauf haben, mit Jesus befreundet zu sein.

Wozu feiert man die Kommunion?

Mit der Kommunion erinnern Christen an das letzte Abendmahl. Das war ein gemeinsames Essen mit Jesus und seinen Jüngern, also seinen 12 besten Freuden. Dabei teilte Jesus Brot und Wein. Während des Gottesdienstes, beim Abendmahl, erinnern die Christen an dieses Ereignis. Der Pfarrer spricht dann die Worte. die Jesus vor 2000 Jahren zu seinen Jüngern gesagt hat. Dabei verwandelt er die Hostien und den Wein in den Leib und das Blut Jesu. Von außen sieht man keine Veränderung, aber Christen glauben, dass sich durch die Worte des Pfarrers im Inneren etwas verändert.

Wie ist das mit Geschenken?

Die Erstkommunion ist ein großes Ereignis - für das Erstkommunionkind, die Eltern und die ganze Kirche. Deswegen darf man sie mit allen feiern, die man lieb hat. Klassische Geschenke für die Erstkommunionkinder sind Bibel und Rosenkranz. Aber meistens bekommen die Kinder noch weitere Geschenke.

 

Muss man auch zur Beichte gehen?

Die meisten Menschen kennen den Unterschied zwischen Gut und Böse. Leider schafft es kein Mensch, immer nur gut zu sein. Manchmal sagt man etwas Fieses zu Mama, lügt den Lehrer an oder haut den Bruder. Und dann quält einen das schlechte Gewissen. Deswegen gibt es die Beichte. Dabei erzählt man dem Priester, wenn man etwas falsch gemacht hat. Klar, Fehler zuzugeben, ist nicht leicht. Aber danach geht es einem besser. Und Jesus verzeiht dir immer - weil er ein guter Freund ist.