Abendgebet - die Herzen öffnen

zur Ruhe kommen
einkehren bei mir
mir Zeit geben für Gott
gemeinsam mit anderen hören und schweigen, beten und singen

In der Regel jeden letzten Donnerstag im Monat findet in St. Bernhard (Dobler Str. 41, Bad Herrenalb) ein Abendgebet statt, das sich nach der Liturgie der ökumenischen Gemeinschaft der Insel Iona/Schottlandund mit Liedern aus Taizé. Terminliche Verschiebungen aufgrund von Feiertagen oder Ferien sind dem aktuellen Gottesdienstplan zu entnehmen.

Die Gemeinschaft von Iona: Die schottische Insel Iona hat eine lange religiöse Tradition. Vom 6. Jahrhundert bis zur Reformation lebten dort Mönche.
1938 gründete George MacLeod, ein Pfarrer der Church of Scotland, die heutige Kommunität, deren erstes Ziel es war, das verfallene Kloster wieder aufzubauen. Im Miteinanderleben und -arbeiten entwickelte sich das Profil der Gemeinschaft. Der Gemeinschaft gehören heute ca. 200 Mitglieder an, 900 assoziierte Mitglieder und etwa 2000 Freunde. Sie gehören verschiedenen christlichen Konfessionen an. In einigen europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland haben sich Gruppen von assoziierten Mitgliedern und Freunden gebildet.
Der Schwerpunkt des Wirkens der Kommunität liegt im Engagement für Frieden und Gerechtigkeit, der Bewahrung der Schöpfung, sowie der Arbeit mit armen, behinderten und marginalisierten Menschen.
Im Zusammenleben der Gemeinschaft mit ihren Gästen sind eigene Liturgien, Gebete und Lieder entstanden, die getragen vom Glauben an Jesus Christus eine tiefe Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit für die Welt zum Ausdruck bringen.
Die Kommunität von Taizé, eine ökumenische Mönchsgemeinschaft hat ebenfalls eine eigene Liturgie und eigene Lieder entwickelt.
Tausende von jungen Menschen aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Taizé, um mit den Mönchen zu beten, um sich über ihren Glauben und ihr Leben auszutauschen und in den Begegnungen ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung unter uns Menschen zu setzen.
Brüder der Kommunität leben als Zeugen des Friedens auch in kleinen Fraternitäten unter Menschen an benachteiligten Orten in Asien, Afrika und Südamerika und versuchen unter den Ärmsten ein Zeichen der Liebe zu sein. Sie teilen ihr Leben mit Straßenkindern, Gefangenen, Sterbenden, mit Menschen, die unter zerbrochenen Beziehungen und Verlassenheit leiden.